

Aktuelles
Testament besser nicht auf Butterbrotpapier – Testierwille muss erkennbar sein
Die Anforderungen an die Erstellung eines Testaments sind nicht besonders hoch. Niemand muss dafür zum Notar. Es reicht aus, dass ein von Hand geschriebener Text vorliegt, der die eigene Unterschrift enthält, möglichst noch ein Datum und eine Überschrift, die das Schriftstück als Testament erkennbar macht (z.B. „Mein letzter Wille“). Wichtig ist, dass ein Testierwille erkennbar … Weiterlesen …
Nottestament: Lieber nicht drauf ankommen lassen – Kammergericht Berlin formuliert hohe Hürden für Wirksamkeit
Ein Testament ist entweder handschriftlich zu verfassen oder von einem Notar zu beurkunden. Ganz hinten im BGB gibt es allerdings auch noch Vorschriften zum Nottestament. § 2250 Absatz 2 bestimmt: „Wer sich in so naher Todesgefahr befindet, dass voraussichtlich die [normale] Errichtung (…) nicht mehr möglich ist, kann das Testament durch mündliche Erklärung vor drei … Weiterlesen …
Kein Elternunterhalt, wenn Lebensgefährtin das Kind versorgt – Sozialamt unterliegt vor dem Bundesgerichtshof
Das Sozialamt will sich beim Sohn die Kosten für den ambulanten Pflegedienst des Vaters zurückholen und macht Elternunterhalt ab Anfang 2012 geltend. In zwei Instanzen ist die Behörde erfolgreich. Erst der BGH weist den Anspruch zurück (Beschluss vom 9. März 2016 – Az. XII ZB 693/14). Der in Anspruch genommene Sohn lebt mit seiner Lebensgefährtin … Weiterlesen …
Scheidung: Pech für die freigestellte Ex – Bei Insolvenz ist der Lohn zurückzuzahlen
In vielen Familienunternehmen arbeitet die Ehefrau mit, oft kümmert sie sich um das Büro und den „Schriftkram“. Regelmäßig steht sie auf der Gehaltsliste, um Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse zu sein und Rentenanwartschaften zu erlangen. Umgekehrt ist natürlich die Anstellung des Mannes gleichfalls denkbar. Mit der Trennung ändert sich alles. Eine Zusammenarbeit ist nicht mehr gewollt. … Weiterlesen …
Zukunftstag Brandenburg – wendelmuth Rechtsanwälte ist dabei
Auch in diesem Jahr bieten wir einer Schülerin und einem Schüler die Möglichkeit, einen Tag in die Fachkanzlei wendelmuth reinzuschnuppern. Die Anmeldung ist über eine vom Land Brandenburg eigens eingerichtete Website möglich. So leistet wendelmuth Rechtsanwälte einen Beitrag zur Beruforientierung und hilft, dem Fachkräftemangel ein wenig entgegenzuwirken.
Ehe, Lebenspartnerschaft und eine Geschlechtsumwandlung – Ein klarer Sachverhalt – aber nicht für Juristen
goldencow_images – Fotolia Die eingetragene Lebenspartnerschaft steht gleichgeschlechtlichen Paaren offen, um eine weitgehende Gleichstellung mit der Ehe zu erreichen. Doch der Gesetzgeber hat nicht jedes Detail geregelt und so befasste sich die bayerische Justiz mit folgendem Fall: Zwei Frauen hatten 2011 eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft begründet, die ins Lebenspartnerschaftsregister eingetragen wurde. Eine der beiden Damen entschied … Weiterlesen …
Wenn Herrchen oder Frauchen sterben… Auch Haustiere gehören zum Erbe. Vorsorge ist deshalb notwendig.
Der Hund ist der beste Freund des Menschen und ein treuer Begleiter (wie viele andere Haustiere auch). Stirbt der Mensch, leidet das Haustier. Diese Trauer kann niemand vermeiden, doch sollte geregelt werden, wer sich um das Tier kümmert. Tiere sind zwar keine Sachen, doch werden sie im Ergebnis rechtlich so behandelt. Deshalb fallen Hund und … Weiterlesen …
Prämie für Rechtsanwaltsfachangestellte(n)!
Wir suchen eine(n) ReFa und Büromanager(in) ab März oder später (Vollzeit 40 h) für unser Büro in Falkensee! Alle Details finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur unter https://tinyurl.com/hcvodmu. Wer uns eine solche Arbeitskraft vermittelt, erhält 500 Euro Vermittlungsprämie (250 Euro bei Vertragsschluss und 250 Euro nach Ende der Probezeit).
Familienrecht in Zahlen — Statistisches Jahrbuch 2015 für Brandenburg liegt vor
Die schlechte Nachricht für alle Rechtsanwälte zu Beginn: Die Zahl der Familiensachen, mit denen sich die Gerichte beschäftigen mussten, ging von 2012 bis 2014 um rund 10 % zurück. 19.313 mal wurden die Familiengerichte angerufen, zwei Jahre zuvor waren es noch 21.604 Male. Insgesamt wurden 4.887 Ehen geschieden (Vorjahr 4.487), in HVL waren es 302. … Weiterlesen …
Im Rentenalter auf der Suche nach dem leiblichen Vater — Verfassungsgericht prüft Grenzen der Vaterschaftsfeststellung
DNA-Tests beeinflussen das Familienrecht. Eine heute 65 Jahre alte Frau war 1955 (damals war die Mutter für sie vor Gericht gezogen) rechtskräftig mit dem Versuch gescheitert, die Vaterschaft eines heute 88jährigen feststellen zu lassen. Die Beteuerungen der Mutter, dass der heute 88jährige der Erzeuger sei, reichten ebenso wenig wie die damalige Technik. Heute weisen Abstammungsgutachten … Weiterlesen …